Auch in Frankfurt nimmt seit Beginn des Angriffskrieges auf die Ukraine die Zahl Schutzsuchender stetig zu.

Um eine erste Orientierung in der vorrübergehenden Heimat zu erleichtern, unterrichten die Mitglieder des ACDL Kreisvorstandes Frankfurt Timo List und Eduard Dobler zweimal die Woche in Deutschkursen für Frauen und Kinder aus verschiedenen Regionen der Ukraine, die vor dem Angriffskrieg nach Frankfurt geflüchtet sind.
Ziel ist es, in wenigen Wochen den Erwerb von Basiskompetenzen der deutschen Sprache zu vermitteln, um die erste Orientierung in der neuen Umgebung zu erleichtern. Der Studienrat Eduard Dobler kann hier auf seine eigenen Erfahrungen als Spätaussiedler zurückgreifen und als Dolmetscher die Verständigung erleichtern. Ergänzend sorgte er für die rasche Erstellung von Unterrichtsmaterialien in russischer Sprache und in kyrillischer Schrift. „Wir möchten hier ehrenamtlich dabei unterstützen, da gerade die Kinder und Jugendlichen noch nicht alle in Sprachintensivklassen oder Sprachkursen teilnehmen, auch wenn das Aufnahme- und Beratungszentrum des staatlichen Schulamtes hier sehr aktiv ist und das Land Hessen für entsprechende Angebote an den Schulen gesorgt hat.“, so der Kreisvorsitzende Timo List.
Nicht nur die Vermittlung der deutschen Sprache steht auf dem Lehrplan, sondern auch durch den Lions Club organisierte Ausflüge z.B. in den Zoo ermöglichen das Anwenden der neu gelernten Sprachmittel auch direkt im Alltag, vor allem aber ist dieses Angebot auch eine kleine Ablenkung und bietet eine feste Struktur, so lauten die Rückmeldungen aus dem Kreise der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Lehrkräfte, die uns hier bei der weiteren Arbeit unterstützen möchten können sich gerne an den ACDL Frankfurt wenden, da bereits weitere Deutschkurse in Planung sind.

Kontakt: timo.list@t-online.de oder eduard_dobler@freenet.de

Kontaktperson

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